US-Präsident Donald Trump sieht sich einer Welle von Social-Media-Verboten gegenüber. Seitdem ist Twitch auf den Zug gesprungen und hat Trumps Konto für eine unbekannte Zeitspanne gesperrt.

Twitch reagiert auf Proteste in Washington DC

Der von Amazon betriebene Game-Streaming-Dienst Twitch hat nach den Protesten auf dem Capitol Hill das Konto von Präsident Trump gesperrt. Ein Twitch-Sprecher kündigte den Umzug in einer Erklärung an Bloomberg, Sprichwort:

Angesichts des schockierenden Angriffs von gestern auf das Kapitol haben wir den Twitch-Kanal von Präsident Trump ausgeschaltet. Angesichts der gegenwärtigen außergewöhnlichen Umstände und der entzündlichen Rhetorik des Präsidenten halten wir dies für einen notwendigen Schritt, um unsere Gemeinschaft zu schützen und zu verhindern, dass Twitch dazu verwendet wird, weitere Gewalt anzuregen.

Aufgrund des Verbots kann Trump seinen Twitch-Kanal nicht mehr nutzen. Die Plattform überlegt vielleicht, ob Trump nach seiner Abreise zu Twitch zurückkehren soll, aber bis dahin ist unklar, wann das Verbot enden wird.

Das Twitch-Verbot kommt, nachdem Twitter, Facebook und Instagram Trumps Konto auf unbestimmte Zeit gesperrt haben. Trumps Facebook- und Instagram-Verbot wird wahrscheinlich bis zum Amtsantritt des gewählten Präsidenten Joe Biden andauern.

Trump steht in den sozialen Medien vor einer Gegenreaktion

Wenn Facebook, Twitter, Instagram und Twitch Trumps Verbot aufheben, wird er nicht mit offenen Armen begrüßt. Er wird wahrscheinlich in Betracht ziehen müssen, nur ein alternatives Social-Media-Netzwerk wie Parler zu verwenden, um dauerhafte Verbote in Zukunft zu vermeiden.