Gehirn und Tod: Studie beantwortet, was in den letzten Sekunden im Organ passiert 13

Gehirn und Tod: Studie beantwortet, was in den letzten Sekunden im Organ passiert

Eins Studie Die an der Charité-Universität in Deutschland unter Beteiligung der University of Cincinnati (USA) durchgeführte Studie beleuchtete eines der faszinierendsten Phänomene der menschlichen Existenz: die letzten Momente des Lebens im Gehirn.

Mithilfe fortschrittlicher neuronaler Überwachungstechniken identifizierte das Team bisher unbekannte Muster und Prozesse und enthüllte ein komplexes Panorama der Sekunden vor dem Tod.

Die letzten Synapsen verstehen

Die Studie konzentrierte sich auf die Gehirnaktivität unheilbar kranker Patienten und zeigte, dass Neuronen mit dem Herannahen des Todes Schwierigkeiten haben, ihre geladenen Ionen aufrechtzuerhalten, die wesentliche Komponenten für die Übertragung elektrischer Signale zwischen ihnen sind.

Mit der Abnahme Blutfluss und als Folge davon kommt es aufgrund der Sauerstoffversorgung des Gehirns dazu, dass die Synapsen zwischen Neuronen allmählich aufhören, in einem Versuch des Organs, angesichts des Unvermeidlichen Energie zu sparen.

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Neuronale Aktivität vor dem Tod eröffnet neue Perspektiven – Bild: Patrick Lewson/Reproduktion

Experten haben ein Phänomen namens „Spreading Depression“ identifiziert, eine letzte Welle elektrischer Aktivität, die durch die sequenzielle Deaktivierung von Gehirnregionen gekennzeichnet ist.

Dieser Prozess markiert das Ende der Gehirnaktivität vor dem vollständigen Tod und bietet wertvolle Einblicke in die Grenzen und Verhaltensweisen des menschlichen Gehirns in seinen letzten Momenten.

Eine überraschende Möglichkeit

Die Studienergebnisse deuten darauf hin, dass das Gehirn innerhalb von fünf Minuten nach dem Herzstillstand Gelegenheit hat, sich neu zu starten.

Die Entdeckung wirft faszinierende Fragen über die Natur des Bewusstseins und des Todes auf und stellt bereits bestehende Vorstellungen über das Ende des menschlichen Lebens in Frage.

Für den Neurochirurgen Ajmal Zemmar von Frontiers in Aging Neuroscience zeigt die Forschung, dass das Gehirn wichtige Momente im Leben des Einzelnen noch einmal Revue passieren lassen kann, selbst wenn ein Abgang unmittelbar bevorsteht.

Diese Erkenntnis unterstreicht laut Zemmar den kontinuierlichen Fortschritt der Neurowissenschaften und ihre Fähigkeit, uns zu überraschen und zu inspirieren.

Darüber hinaus deuten Untersuchungen der University of Southampton im Vereinigten Königreich darauf hin, dass das Bewusstsein noch einige Minuten nach dem klinischen Tod bestehen bleiben kann, was traditionelle Vorstellungen darüber, was nach dem Leben geschieht, in Frage stellt.

Berichte über Personen, die nach einem Herzstillstand wiederbelebt wurden, liefern interessante Hinweise auf eine mögliche Kontinuität des Bewusstseins über die Todesschwelle hinaus und werfen neues Licht auf eines der größten Rätsel der Geschichte. menschliche Existenz.

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