Es sollte nicht überraschen, dass Computer viele Dinge im Hintergrund erledigen. Wenn sie für den durchschnittlichen Benutzer nicht relevant sind, werden sie wahrscheinlich nicht gesehen. Trotzdem gibt es neugierige Benutzer, und es kann interessant sein, zu erfahren, was im Hintergrund passiert.
In diesem Artikel werden wir uns damit befassen, was passiert, wenn Sie ein Programm installieren. Wir haben uns bereits die beiden wichtigsten Verteilungsmethoden für Software unter Windows sowie für portable Software angesehen, wenn Sie weiterführendes Material benötigen. In diesem Artikel untersuchen wir, wie Windows die Softwareinstallation handhabt.
Öffnen des Installers
Wenn Sie das Installationsprogramm des Programms öffnen, wird es ohne Ihre Eingabe nichts ändern. Ab Vista benötigt Windows eine Administratorgenehmigung, um eine .exe- oder .msi-Datei auszuführen.
Darüber hinaus wird auch der Windows Installer involviert. Dieses Dienstprogramm ist eher ein Hintergrundprozess, der sicherstellt, dass der Installationsprozess wie beabsichtigt abläuft und die Dateien an ihre jeweiligen Positionen leitet.
Erst wenn Sie mit der Installation von Software beginnen, hat dies Auswirkungen auf den Computer.
Ausführen des Installationsprogramms
Die Installation kann als zwei unterschiedliche Phasen betrachtet werden. Die erste beinhaltet das Verschieben von Dateien in den Ordner „Programme“: Diese Dateien sind für die Ausführung der Software erforderlich und können Plug-Ins für verschiedene Funktionen enthalten. Normalerweise müssen Sie den Installationsort auswählen.
Ein wichtiges Beispiel wäre iTunes, das QuickTime und andere Apple-Produkte daneben installiert. Je nach Installationsprogramm können Schlüsseldateien dekomprimiert oder aus dem Internet heruntergeladen werden.
Wenn diese erste Phase abgeschlossen ist, sollten sich die Kerndateien und die Ordnerstruktur im Installationsverzeichnis befinden. Diese sind alle ein wesentlicher Bestandteil der Software, die ordnungsgemäß ausgeführt wird, um alle Bedingungen zu verstehen. Sie könnten einige Elemente entfernen und feststellen, dass ein Programm noch funktioniert, bis Sie bestimmte Funktionen ausprobieren.
In der zweiten Phase der Installation wird die Windows-Registrierung geändert. Jedes einzelne Programm, das Sie installieren, hat einen Eintrag in der Registrierung. Programme wie Revo Uninstaller wurden entwickelt, um diese Einträge während der Deinstallation auszurotten und jede Spur eines Programms von einem Computer zu löschen.
RegShot ist ein Programm, das entwickelt wurde, um eine Momentaufnahme der Änderungen zu erstellen, die während der Softwareinstallation an der Registrierung vorgenommen wurden. Mit ihm oder einem gleichwertigen Werkzeug kann man beobachten, was ein Programm tut, um sicherzustellen, dass es zuverlässig läuft.
Wenn ein Programm neben dem Betriebssystem startet, wie es Skype tut, dann wird es oft dazu in die Registry geschrieben. Dies kann normalerweise durch die Softwareeinstellungen deaktiviert werden, was sich als großer Segen für Benutzer erweist, die nicht daran interessiert sind, ihre Registrierung zu bearbeiten.
Obwohl es zwischen den Installateuren unterschiedlich ist, könnte man argumentieren, dass die dritte und letzte Phase darin besteht, dem Benutzer eine gewisse Kontrolle zu bieten. Benutzer können die mit einem Programm verknüpfte „Readme“-Datei anzeigen oder eine Verknüpfung zu ihrem Desktop hinzufügen.
Diese dritte Phase ist umstritten, da sie nichts am Computer ändert; Jeder Benutzer kann seinem Desktop eine Verknüpfung hinzufügen oder eine Readme-Datei anzeigen (viele Programme packen sie zum einfachen Zugriff in den Ordner „Programme“).
Abschluss
Die Softwareinstallation ist nicht so entmutigend, wie es scheinen mag. Obwohl es meistens im Hintergrund passiert, sind die Schritte logisch. Änderungen an der Registrierung sind bei weitem das interessantere Element der Installation, da sie sich auf den Computer auswirken können.
Wenn Sie neugierig auf den Prozess der Bearbeitung der Windows-Registrierung sind, wird er in einem anderen Artikel über das Deaktivieren des Timers in Microsoft Office tangential behandelt. Auch hier ist es nicht annähernd so komplex, wie es klingen mag, obwohl es nicht immer empfohlen wird.
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