Kürzlich hat a Studie in der Zeitschrift veröffentlicht Natur hat ein Rätsel gelöst, das die wissenschaftliche Gemeinschaft seit langem beschäftigt: die Position des „Kopfes“ von Seesternen.
Tatsächlich kartierte die Forschungsgruppe mithilfe genetischer und molekularbiologischer Werkzeuge Körperregionen und erstellte so einen dreidimensionalen Atlas, der die genetische Expression von Seesternen offenlegt.
Die Antwort auf diese Frage erwies sich jedoch als komplexer als zunächst angenommen. Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass der „Kopf“ eines Seesterns nicht an einem bestimmten Ort gefunden wird.
Entgegen der Annahme sind dem Kopf analoge Regionen sowohl in der Körpermitte des Seesterns als auch in der Mitte jedes seiner Gliedmaßen verteilt.
Mehrere Köpfe??? So was?!
Seesterne gehören zu der Klasse der sogenannten Tiere Stachelhäuter. Um das Rätsel um die Körperorganisation dieser Lebewesen zu lösen, untersuchten Wissenschaftler ihren Entwicklungsprozess mithilfe fortschrittlicher molekularbiologischer Techniken.
In diesem Zusammenhang wurden molekulare Marker eingesetzt, die als Leitfaden zur Kartierung des Körperbauplans jedes Organismus dienten. Dies ermöglichte die genaue Identifizierung der Position jeder Zelle im Körper des Organismus.
Bild: Shutterstock/Vojce
Die Forscher kommentierten diesen Ansatz mit den Worten:
„Wenn man einem Tier die Haut abnimmt und sich die Gene ansieht, die an der Definition von Kopf und Schwanz beteiligt sind, kodieren bei allen Tiergruppen dieselben Gene für diese Körperregionen. Also ignorieren wir die Anatomie und fragen: Gibt es eine molekulare Achse, die sich hinter all dieser seltsamen Anatomie verbirgt, und welche Rolle spielt sie bei einem Seestern, der einen fünfradialen Körperplan bildet?“
Die Forschung ergab, dass Seesterne in der Mitte jedes ihrer „Arme“ eine „kopfartige“ Region und entlang des Umfangs eine „schwanzartige“ Region haben.
Die Wissenschaftler zeigten sich zufrieden mit der Entdeckung und betonten, dass es selbst in der jüngsten molekularen Forschung Unsicherheiten im Evolutionsbaum der Stachelhäuter gebe. Die Entdeckung dieses neuen molekularen Aspekts trägt zur Vervollständigung des Rätsels bei.
Es ist wichtig hervorzuheben, dass, obwohl eine Beziehung zwischen Stachelhäutern und Menschen besteht, der Lebenszyklus und die Anatomie von Stachelhäutern unterschiedlich sind Seestern unterscheiden sich erheblich von unseren.
Schließlich beginnt der Lebenszyklus dieser Tiere mit der Phase der befruchteten Eizelle. Aus ihnen schlüpfen später Larven, die in Form von Plankton im Meer treiben, und zwar über einen Zeitraum von Wochen oder sogar Monaten.
Schließlich gelangen diese Larven auf den Grund des Ozeans, wo sie eine Metamorphose durchlaufen, die sie von der ursprünglich beidseitigen Körperstruktur zur ikonischen fünfzackigen Erwachsenenform führt, die für Seesterne charakteristisch ist.
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