Der Glaube, dass rothaarige Menschen über eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit verfügen, wurde von Generation zu Generation weitergegeben und hat fast den Status einer universellen Wahrheit erreicht.
Eine aktuelle Studie, die in der Fachzeitschrift „Anesthesiology and Perioperative Science“ veröffentlicht wurde, wollte umfassender untersuchen, ob es wissenschaftliche Gründe für diese Theorie gibt und wie Rothaarige auf Schmerzmittel reagieren.
Erfahren Sie mehr über die kuriose Studie
Laut der Studie deuten Einzelberichte von Anästhesisten sowie umfangreiche Untersuchungen an Tieren und Menschen darauf hin, dass rotes Haar mit a in Verbindung gebracht werden könnte Empfindlichkeit sowohl auf Schmerzen als auch auf Medikamente zur Linderung umgestellt.
Die Nuancen dieses Schmerzerlebnisses bleiben jedoch immer noch unklar. Der Co-Autor der Studie, ein beratender Anästhesist beim NHS Foundation Trust, betont, dass das Problem in der Vielfalt der in früheren Studien untersuchten Schmerzformen liegt.
Es wurde beispielsweise festgestellt, dass rothaarige Frauen empfindlicher auf temperaturbedingte Schmerzen reagieren, während sie weniger empfindlich auf Schmerzen durch Elektroschocks reagieren als andere Menschen.
Person mit rötlichem Haar. – Bild: Reproduktion
Im Jahr 2015 fand eine Studie keine signifikanten Unterschiede in der Reaktion von Rothaarigen und Nicht-Rothaarigen auf Anästhesie oder Analgetikawas dem Thema eine Ebene der Komplexität verleiht.
In einer Studie des Massachusetts General Hospital aus dem Jahr 2021 wurden die Schmerzen bei Ingwerratten genauer untersucht.
Überraschenderweise wurde festgestellt, dass diese Ratten und damit auch rothaarige Menschen den Schmerz erst dann wahrnehmen, wenn er eine höhere Schwelle erreicht, ihn aber von diesem Zeitpunkt an intensiver erleben.
A genetische Komplexität des Menschen erschwert die Identifizierung einer einzelnen genetischen Ursache für dieses differenzierte Schmerzempfinden.
Das mit roten Haaren assoziierte MC1R-Gen scheint eine Rolle zu spielen, indem es ein Protein in Melanozyten, den pigmentproduzierenden Zellen des Körpers, verändert.
Studien zeigen, dass diese rothaarige Variante auch die Produktion von POMC beeinflusst, einer Substanz, die die Schmerz- und Opioidempfindlichkeit beeinflusst.
Während die Ergebnisse noch keine endgültige Schlussfolgerung über den Zusammenhang zwischen roten Haaren und Schmerzempfindlichkeit liefern, deuten die Untersuchungen darauf hin, dass die Untersuchung der Gene eines Patienten in Zukunft ein wertvoller Indikator für die Vorhersage seiner Reaktionen auf Schmerzen und Schmerzen sein könnte Medikamente.
Das Geheimnis der Rothaarigen und des Schmerzes bleibt bestehen; Die Wissenschaft schreitet jedoch voran, um dieses faszinierende Rätsel zu lösen.
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